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WAS SIND DIE URSACHEN

FÜR MEHRKOSTEN IM KANALBETRIEB?


ABFALLENTSORGUNG ÜBER DEN KANAL

Speisereste, Frittieröle und andere Fette führen zu Geruchsbelästigung, Rattenplagen, sie verkleben und verstopfen die Kanäle.

 

Gifte, Chemikalien, Motor- und Getriebeöle zerstören die für den Betrieb der Abwasserreinigungsanlagen notwendigen Mikroorganismen.

 

Bekleidungsstücke wie z.B. Strümpfe, Unterwäsche, Socken etc. und Hygieneartikel wie z.B. Binden, Tampons, Windeln verstopfen Kanäle und Pumpen und beschädigen Maschinen auf der Kläranlage.

 

Katzenstreu und andere Feststoffe, Tierkadaver wie z.B. Katzen, Hamster verstopfen ebenfalls die Kanäle und müssen mühevoll aus dem Abwasser entfernt werden.

 

Zement, Mörtelreste sowie Bauschutt oder Schotter bilden hartnäckige Ablagerungen.

 

Gebisse, Batterien, Handys und Brillen führen zu Verstopfungen.

 

Kurios: Sogar ein halbes Schwein und ein über 30 Meter langer Gartenschlauch wurden bereits über die Kanalisation entsorgt!

UNZULÄSSIGE FREMDWASSERLEITUNGEN IN DEN SCHMUTZKANAL

Einleitungen von unverschmutzten Niederschlagswässern, wie zum Beispiel von den Dächern oder Hofflächen, haben vor allem bei starken Regenfällen gravierende Folgen.

 

Da Schmutzwasserkanäle für solch zusätzliche Wassermengen nicht ausgelegt sind, kann es zum Rückstau aus der öffentlichen Kanalisation kommen, welcher im schlimmsten Fall zu Überflutungen von tieferliegenden Objekten führt.

 

In den Schmutzwasserkanal eingeleitete Reinwässer werden bis zur Kläranlage transportiert und dort mitbehandelt. Durch diese unnötigen Wassermengen steigt der Energieverbrauch bei Pumpwerken und auf den Kläranlagen.